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Der aktuelle Fotoimpuls



Wir beten im Juni mit dem Papst: Die Christen Europas mögen ihre eigene Identität wieder entdecken und ihren Beitrag für die Verkündigung des Evangeliums leisten.

Wie ist das Abendland überhaupt zu dem geworden, was es ist? In Irland und England hatte der christliche Glaube bereits zu Klostergründungen geführt. Missionare kamen von dort auf das Festland. Eine von ihnen war Bonifatius. Er führte die Christen im fränkischen Reich zu einer Vertiefung des Glaubens, gründete Klöster, in denen ein fähiger Nachwuchs, Männer und Frauen, ausgebildet wurden.
Den nächsten Schritt tat ein anderer englischer Mönch, Alkuin, sozusagen Kultusminister Karls d.Gr.. Dieser verfügte, dass alle Kleriker in seinem Reich Lesen und Schreiben lernen mussten. Obwohl Karl d. Gr. selbst nicht Lesen und Schreiben konnte, verfügte er 789 in seiner Admonitio generalis eine umfassende Bildungsinitiative. Bei jeder Bischofskirche musste eine Schule unterhalten werden. Aus einigen dieser Schulen gingen die Universitäten hervor. Christentum ist ohne Bildung nicht vorstellbar.

Wer in seinem Bekanntenkreis vom christlichen Glauben sprechen will, sollte regelmäßig Bücher zum Glauben lesen.