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Der aktuelle Fotoimpuls


„Zacharias, fürchte dich nicht, denn dein Beten wurde erhört und deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären.“ Das sagt der Engel zu dem Priester Zacharias, der Vater des Täufers werden sollte. 
„Fürchte dich nicht“, zeigt, dass wir uns Gottes Liebe und Gottes Willen anvertrauen können. Es kann dann sein, dass wir auch erfahren, was der Engel zu Zacharias sagte: „Dein Beten wurde erhört!“

Das Gebet ist das Bindeglied, das uns mit Gott vereint. Es ist der Brennstoff, der uns hilft zu brennen und zu leben. Paulus schreibt: „Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die Ihr Christus Jesus gehört.“ 1 Thess.Kap 5, 16-18

Im Leben Jesu hat das Gebet eine zentrale Stellung. Der Fokus seines Lebens war der Vater und das Gebet war die wichtigste Verbindung. Auch für uns spielt das Gebet eine ganz entscheidende Rolle für unsere Beziehung zu Gott. Das Gebet ist sogar der einzige Weg, Gott zu begegnen und ihn zu erfahren. Denn das Gebet ist die Brücke, die uns mit Gott verbindet.
Dazu ein Hinweis aus der indischen religiösen Tradition: Die Upanishaden der indischen Vedas sprechen von drei Stufen im Prozess der Selbstverwirklichung, d.h., um Moksha zu erreichen. Moksha bedeutet Erlösung /Befreiung. Es ist das wichtigste Lebensziel.

Die erste Stufe heißt ‚Sravana‘ dies bedeutet ‚zu hören‘.

Die zweite Stufe ist ‚Manana‘ dies bedeutet, ‚nachzudenken‘.

Und die dritte ist ‚Nidhidhyasana was bedeutet ‚Eins zu werden mit Gott‘.

Der Christ ist nicht nur Überbinger einer Botschaft, sondern ist selbst eine Botschaft. 

Deswegen geht es nicht um bessere Planung, nicht bessere Ausrüstung, nicht bessere Umfragen, nicht bessere Kenntnis, sondern bessere Menschen, eine ganz neue Generation von Männern und Frauen, deren Leben offensichtlich „aufgeladen“ ist mit der Erfahrung Gottes, geschöpft aus intensivem Beten.

Joseph Rajakumar S.J.